Wetter auf dem Camino: Regen, Hitze und ein einfacher Schichtplan
Von Pyrenäennebel über Meseta-Sonne bis zu galizischem Nieselregen – wie Pilger sich für wechselhaftes Wetter kleiden, ohne eine vollständige Garderobe zu tragen.

Wetter auf dem Camino: Regen, Hitze und ein einfacher Schichtplan
Der Camino überquert Klimazonen. Morgenfrost, Nachmittagshitze und plötzliche Schauer können in einer Woche auftreten. Ein Drei-Schichten-System – Basis, Isolierung, Schale – schlägt eine schwere Jacke, weil man abschichten und packen kann, wenn sich der Tag wandelt.

Regenschutz ist unverzichtbar: eine packbare wasserdichte Jacke mit Kapuze und optional Regenhosen oder eine Rucksackabdeckung. Billige Ponchos helfen zur Not, flattern aber im Wind; teste deinen vor einem Sturmtag. Trockene Socken nach Regen sind wichtiger als der Stolz, „nass durchzuhalten".
Sonne auf der Meseta und an exponierten Kämmen verbrennt schnell. Hut, Sonnenschutz an Nacken und Ohren sowie Ärmel oder leichte Armabdeckungen schlagen schmerzhafte Abende in der Herberge. Sonnenbrillen reduzieren die Blendung auf langen weißen Straßen.
Prüfe Wettervorhersagen, aber rechne mit Fehlern. Einheimische und Herbergswirte kennen Mikroklimata oft besser als Apps – Talnebel, Nachmittagsgewitter. Flexibilität schlägt Sturheit: Manchmal ist eine kurze Etappe oder ein später Start die klügste Entscheidung.
Unterkühlung ist selten, aber real bei kaltem Regen, wenn man aufhört zu bewegen. Bewahre eine trockene Schicht in einer Plastiktüte im Rucksack auf. Wenn das Zittern beginnt, Wärme hinzufügen, essen und Schutz suchen. Der Weg belohnt Pilger, die Wetter respektieren, nicht jene, die mit ihm streiten.
Unterkühlung ist selten, aber real bei kaltem Regen, wenn man aufhört zu bewegen. Bewahre eine trockene Schicht in einer Plastiktüte im Rucksack auf. Wenn das Zittern beginnt, Wärme hinzufügen, essen und Schutz suchen. Der Weg belohnt Pilger, die Wetter respektieren, nicht jene, die mit ihm streiten.
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